Kompromisse: kein leichtes Thema – privat wie geschäftlich

erstellt am Montag, den 16.10.2017

Nach Kompromissen wird gesucht, wenn die Gesprächspartner unterschiedliche Bedürfnisse, Meinungen oder Vorstellungen haben. Dadurch kann ein Konflikt oder Streit vermieden werden. Beide Partner gehen einen Schritt auf den Anderen zu und verringern dabei ihre Forderungen. So ist es möglich, dass sich die Fronten nicht verhärten. Es gibt verschiedene Lösungsansätze, um einen Konflikt entgegen zu wirken. Kompromisse zu finden ist nicht immer einfach, denn im Idealfall sollten beide Seiten dabei zufrieden gestellt werden.

Zuerst ein klassisches praxisnahes Beispiel aus dem privaten Bereich:

Ein Partnerteil plant im Urlaub in die Berge zu fahren, der andere Partner lehnt ab und möchte das Meer, die Sonne und den Strand genießen.

Was tun?

Im ersten Moment scheint die Urlaubsplanung ein wenig aussichtslos.

Nun gilt es erst einmal in Ruhe zu besprechen, weshalb die jeweiligen Ziele angestrebt werden.

Möglich wäre: ein Partner möchte wandern, Rad fahren und aktiv sein, um Stress abzubauen und neue Kraft zu tanken. Der andere Partner hingegen findet seine Entspannung beim Relaxen am Strand, um so seine Seele baumeln lassen zu können.

Wenn getrennter Urlaub nicht in Frage kommt, geht es darum, ein Urlaubsziel zu finden, was den Wünschen beider Parteien entspricht.

Mir fällt spontan ein Urlaub auf diversen Inseln ein, bei dem Rad- und Wandertouren genauso möglich sind, wie entspannende Tage am Meer.

Nun kann ein Kompromiss gefunden werden

  • Indem der halbe Tag getrennt voneinander gestaltet wird, um die verbleibende Zeit gemeinsam zu genießen
  • Indem der Reistermin so abgestimmt wird, dass beide Entspannungsmodelle möglich sind

Ein alternativer Lösungsansatz kann auch eine andere Form des Urlaubs sein, wie zum Beispiel:

Ein aktives Wellnesshotel in landschaftlicher Top-Lage, in dem beide Partner ihren Bedürfnissen nachkommen können.

Ähnlich kann sich ein Kompromiss mit Ihrem Kunden verhalten – jedoch gut durchdacht!

Eine offene und freundliche Kommunikation ist dabei sehr wichtig. Als Unternehmer müssen wir uns die Frage stellen, ob wir weiterhin an einer Zusammenarbeit mit dem Kunden interessiert sind, um dementsprechend handeln zu können, bzw. entsprechend kompromissfähig zu sein.

Es geht darum, die Bedürfnisse des Anderen ernst zu nehmen, um beiden Seiten gerecht werden zu können – ein Geben und Nehmen also.

Grundsätzlich rate ich bei Geschäftsbeziehungen zu Kompromissen im kleinen Stil

Bleiben Sie dabei bei Ihrem inhaltlichen Ergebnis. Meist geht es dem Gesprächspartner darum, seine Wünsche durchzusetzen, sein „Ansehen“ und sein „Gesicht“ zu wahren. Kleine Zugeständnisse sind meist für beide Parteien eine gute Lösung.

Wie stehen Sie zum Thema Kompromisse? Machen Sie einen Unterschied zwischen privaten und geschäftlichen Aktivitäten?

 


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